Bericht über unser 50 jährigen Jubiläum

Am Samstag, den 12.10.19 fand endlich, nach monatelangen zeitraubenden Vorbereitungen von Dieter, das 50-jährige Jubiläum des ERIBA-HYMER-CLUBS Württemberg statt. 

Die Veranstaltung begann samstags um 13.00 Uhr mit der Begrüßung des Vorstandes und anschließendem Ankömmerle mit diversen Schnäpschen als Aperitif . Anschließend gab es eine Gulaschsuppe als sogenannte Vorspeise für den Festabend. 
Wir hatten auch viele Ehrungen vorzunehmen, da wir sehr viele alte und treue Mitglieder in unserem Club haben, die fast alle gekommen sind. Ohne diese „Alten Eichen“ würde unser Club heute nicht mehr bestehen und wir sind sehr stolz auf jedes Mitglied das es noch gibt.
Am Abend um 17.30 Uhr begann unser eigentlicher Festabend mit einem Sektempfang im  Garten der Hofschenke  unseres Domizils im Wirthshof in Markdorf.  Der Sekt wurde uns serviert von der Trachtengruppe Markdorf in über 100-jährigen Trachten und wunderschönen Hauben, jede ein Einzelstück und in Handarbeit angefertigt. Untermalt wurde unser Programm von der Blaskapelle „Blanlos Blech“, die uns so richtig in Stimmung brachte.
Nach Ende dieser schönen Voreinstimmung auf den Abend gingen wir alle ins Restaurant wo Dieter dann eine Begrüßungsrede hielt und die letzten 50 Jahre dieses Clubs Revue passieren ließ. Wir hatten auch Gäste aus der Schweiz  und anderen Clubs, sowie den Clubobmann Dieter König zu Besuch. 
Der Abend begann nun mit einer kurzen Begrüßung des Zauberkünstlers Mario Richter, der uns mit Spannung durch den Abend begleitete. 
Wir sind nun alle hungrig geworden und nahmen unser reichhaltiges Abendmenü mit diversen Vorspeisen, Hauptspeisen und Getränken ein, jeder ist durch die Auswahl der Gerichte auf seine Kosten gekommen. Nachdem wir alle satt geworden sind kam der Hauptteil der Zauberkunst von Mario Richter. Wir waren alle sprachlos und hatten anschließend ein großes Thema wie er das wohl alles macht. Keiner  wusste die Lösung und so soll es ja auch sein, einfach Magie zum Staunen und Entspannen. Nach dem Dessert war dann noch einmal Spannung an den einzelnen Tischen angesagt, auch da war jeder begeistert und verblüfft. 
Nun war der offizielle Programmteil zu Ende und jeder hatte nun die Gelegenheit sich zu unterhalten und  seine  Getränke zu genießen. Wir gingen alle satt, froh und zufrieden in unsere Wohnmobile und Hotels und können sicher noch lange auf einen schönen  Tag zurückblicken.
Am Sonntag, den 13.10.19 bekamen wir ein reichhaltiges Frühstück in der Hofschenke, das uns alle satt machte bis zum Nachmittag. Wir fuhren am Mittag mit dem Obstkistle der Familie Steffelin in die Obstregion Bodensee. Herr Steffelin gab uns einige interessante Erklärungen über den Apfelanbau und die Probleme die immer mehr zutage treten in der Landwirtschaft seitens Düngung, Umweltschutz, Bienenschutz und vieles mehr.  Wir wurden dann im wunderschönen Garten der Familie bewirtet mit Dinnele in verschiedenen Variationen, Griebenschmalz und selbstgebackenem Brot. Dazu gab es eigenen Apfelsaft und Most sowie diverse Schnäpse und Liköre. Einfach herrlich! Jeder war begeistert, unsere Bäuche auch!
Am Montag, 14.10.19 hatte der Rest der Gruppe, die noch dablieb einen freien Tag. Abends versammelten wir uns dann um 18.00 Uhr wieder in der Hofschenke zur Weinprobe  des Winzervereins Hagnau mit der ehemaligen Weinprinzessin. Diese erklärte uns sehr ausführlich und informativ die einzelnen Weinsorten, die natürlich auch toll geschmeckt haben. Dazu gab  es ein reichhaltiges Vesper, das auch nötig war, um den Weinkonsum etwas auszugleichen. Es war wieder ein schöner und unterhaltender Abend.
Am Dienstag, den 15.10.19 verabschiedeten wir uns alle und stellten fest, dass es ein sehr gelungenes Wochenende war und sich die viele Arbeit, die dahintersteckte auch gelohnt hat. Familie Wirth vom Wirthshof hat auch sehr dazu beigetragen dass alles gelingt, mit ihrer guten Kochkunst und ihren geschmackvollen Räumlichkeiten sowie den Vorschlägen, die sie uns für das Rahmenprogramm gemacht haben. 
Also abschließend Dank an Dieter Guckenhan, Margret Kiebler sowie Familie Wirth für das gute Gelingen dieses Jubliäums!
 
Eure Heide Guckenhan

Ausfahrt Garmisch-Partenkirchen-Grainau

 

Vom 14.-21.09.2019 waren 13 Einheiten mit 23 Personen im Zugspitzgebiet auf dem Stellplatz in Grainau.

Nach einem Ankömmerle an der fiktiven Fahne ging es zum Abendessen zum „Schmölzer Wirt“ genau gegenüber. Es gab Schweinsbraten mit Knödel und ein gutes Bier.
 
Am Sonntag fuhren wir mit dem Bus nach Mittenwald zum Almabtrieb.
Leider sind im Sommer 200 Schafe und einige Rinder abgestürzt, sodass der Jubel sich in Grenzen hielt. Die Kühe waren aus diesem Grunde auch nicht geschmückt, wie man es sonst kennt, wenn es kein Unglück gab.
 
Die Fahrradtour von Dienstag wurde aufgrund der guten Wetteraussichten auf Montag vorverlegt. Die 52 km durch das wunderschöne Loisachtal vergingen wie im Flug.
Nach der Rückkehr wurde für das gemeinsame Abendessen eingekauft – es gab Weißwürste und Regensburger mit Brot und Salaten, Käse und gutes Bier bzw. Wein.
Bei dem schönen Wetter konnte man länger draußen sitzen als gedacht. Der harte Kern hielt es mit Decken und Jacken bis zur Dunkelheit aus.
 
Dienstag stand der Besuch der Partnach-Klamm auf dem Programm.
Mit dem Bus ging es bis zur Skisprung-Schanze, die aufgrund von Bauarbeiten leider nicht besichtigt werden konnte. 
Zu Fuß dann durch die Partnach-Klamm und wieder zurück. Es war sehr beeindruckend, wie sich das Wasser durch die Klamm zwängt.
Nach einem Spaziergang durch Garmisch-Partenkirchen ging es zum Stellplatz zurück.
 
Mittwoch ging es etwas ruhiger zu. Eine kleine Gruppe wanderte zur Windbeutel-Alm. Dort gab es leckeres Essen und – natürlich – Windbeutel J, die so groß sind, dass sie locker zu zweit gegessen werden können; aber manche schaffen auch einen ganz alleine !
 
Am Donnerstag wanderten wir bei herrlichem Sonnenschein um den Eibsee (ca. 7 km). Nach einer Einkehr am Fuße der Zugspitze ging es mit dem Bus zurück.
 
Freitag stand nochmal eine Fahrradtour auf dem Programm. Vom Stellplatz übe Garmisch – Schloß Elmau – Ferchensee – Mittenwald und durch die Buckelwiesen wieder zurück.
Nach einer Pause in Mittenwald, mit gutem Essen, sind nach ca. 60 km und 450 Höhenmetern alle wohlbehalten wieder angekommen.
Für die Mitfahrer ohne E-Bike war die Tour eine Herausforderung und alle waren glücklich, dass sie es geschafft haben.
 
Am Samstag gingen wir alle glücklich und zufrieden auseinander. Alle freuen sich schon auf das nächste Treffen anlässlich des 50-jährigen Hymer-Club-Jubiläums in Markdorf.
 
Wir möchten uns an dieser Stelle nochmal bei Dieter bedanken, der die Reise wieder optimal vorbereitet hat!
 
Marbach, den 25.09.2019
Liz Schmierer 
 

Ausfahrt: Kirchzarten – im Dreisamtal.
Sonntag 12.05.2019 – So 19.05.2019

DAS DREISAMTAL-EINZIGARTIG-VIELFÄLLTIG
„Sonniges Tal, eindrucksvolle  Bergkulisse“


Am Sonntag, den 12.5.19, trafen wir uns zu unserer ersten Clubausfahrt in diesem Jahr im wunderschönen Dreisamtal bei Freiburg, auf dem Campingplatz in Kirchzarten. 
 
Wir besprachen bei unserem üblichen „Ankömmerle“ unseren Wochenplan und trafen uns am Abend im Campingrestaurant zum gemeinsamen Abendessen.
 
Unser erster Tag begann mit einer kleinen sportlichen Aktivität, nämlich einer Radtour von ca. 23 km, zu der wir allerdings mehr als drei Stunden gebraucht haben. Der Grund war das ständige Suchen nach dem Weg, außerdem war es extrem kalt und man war ziemlich ausgefroren. Trotzdem hatten wir alle unseren Spaß.
Ein Teil der Gruppe verbrachte die Zeit mit Einkaufen für unseren abendlichen Grillabend. Diesen konnten wir, dick eingepackt, im Freien veranstalten. Lothar grillte tolles Fleisch, viele Damen machten exzellente Salate und wir waren alle rundherum satt. Anschließend brauchten wir natürlich zur  Verdauung einen Schnaps und auch zum Aufwärmen. Es war ein schöner Abend.
 
Am zweiten Tag machten wir einen Ausflug mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Schauinsland. Wir fuhren mit der Seilbahn zum Gipfel und machten dort eine Runde über den Aussichtsturm und zurück zum Bergrestaurant um dort einzukehren. Wir hatten eine herrliche Fernsicht, die Sonne schien, aber es war auch wieder viel zu kalt für diese Jahreszeit.
 
Am Mittwoch, 15.5., fuhren wir mit dem Zug nach Freiburg, um dort eine Stadtbesichtigung mit einer Führerin zu machen. Die Führung brachte uns natürlich auch ins weltbekannte Freiburger Münster, den täglichen Wochenmarkt, der in dieser Form und Größe einmalig ist. Die Stadt Freiburg ist eine lebenswerte, mediterrane Stadt und man kann überall gemütlich sitzen, einen Kaffee oder ein Glas Wein trinken und das Leben genießen. Wir probierten auch eine bekannte Delikatesse des Freiburger Wochenmarktes, die „lange Rote“, die es nur dort gibt.
Am Nachmittag wollten wir zum Schlossberg mit der Kabinenbahn hochfahren. Leider war an diesem Mittag eine Wartung der Bahn und zu Fuss wollte keiner gehen. Also erkundeten wir in kleineren Gruppen noch individuell die Stadt. Einige waren z.B. noch in der Markthalle, ein „Fresstempel“ mit Spezialitäten aus aller Welt, plus tollen Weinen aus der Region und international. Am Abend waren alle geschafft und hatten Ruhe nötig. Vor allem Dieter hatte an diesem ansonsten so schönen Tag großes Pech, beim Aussteigen am Hauptbahnhof am Morgen trat er in den Zwischenraum zwischen Bahn und Bahnsteig und hat sich am Bein ziemlich stark verletzt. Das Bein hatte eine große offene Wunde und wurde täglich dicker und tat natürlich auch höllisch weh. Er hätte Ruhe gebraucht, was für ihn als Leiter der Reise natürlich nicht in Frage kam. So schleppte er sich unter Schmerzen durch jeden neuen Tag.

Der Donnerstag war für Naturliebhaber ein absoluter Höhepunkt. Wir fuhren mit der Bahn nach Hinterzarten und wanderten von dort durchs Höllental zum „Hofgut Sternen“, ein Hotel mit Glasbläserei, Kuckuksuhren und anderem Kunstgewerbe. Dort aßen wir alle unser mitgebrachtes Vesper und starteten weiter durch die Ravennaschlucht zurück nach Hinterzarten. Alle die dabei waren, waren begeistert.
Ein weiterer Höhepunkt dieses Tages war am Abend ein Besuch in einem alten Bauernhofmuseum  in Buchenbach. Wir wurden empfangen mit einem Glas Sekt und einem Musiker, der Zitter spielen konnte, wie man es nicht jeden Tag erlebt. Eine sehr nette und kompetente Frau führte uns durch den alten  Bauernhof und erzählte uns von den schweren Zeiten, die die Menschen in früheren Zeiten hatten. Anschließend bekamen wir im dortigen Restaurant, das für Gäste, die in Gruppen kamen, so wie wir, umgebaut wurde als Gastraum. Das Essen war typisch badisch, mit Schäufele, Bratwurst und Schweinebraten, Kartoffelsalat und vieles mehr. Jeder war begeistert.  Untermalt wurde alles durch Zittermusik und Gitarre. Nach dem Essen sangen wir alle lustige Lieder und hatten riesigen Spaß, vor allem mussten wir uns um die An- und Abreise keine Sorgen machen, weil wir ganz bequem und wie es sich für solche noblen Gäste wie wir es waren gehört, dass wir gefahren wurden. Also konnten wir uns auch einen Wein und ein Schnäpschen gönnen.
 
Freitags hatten wir auch nochmal Schwarzwald pur, indem wir mit der Höllentalbahn nach Titisee fuhren. Dieter hatte eine Schiffahrt um den Titisee gebucht, dieser ist natürlich ziemlich schnell umrundet, weil der See eben so klein ist. Es war trotzdem sehr entspannt und gemütlich, Ruhe pur, das Boot war ein altes Piratenschiff und elektrisch betrieben. Danach machte Jeder individuelle Einkäufe und Einige aßen auch die traditionelle Schwarzwälder Kirschtorte oder ein Brot mit Schwarzwälder Rauchfleisch, was natürlich zum Schwarzwald dazugehört.  Den Abend verbrachte dann Jeder individuell.
 
Am zweitletzten Tag, dem Samstag, war ursprünglich ein gemeinsames Frühstück vorgesehen. Dieses ließen wir ausfallen, weil es zu kalt war. Stattdessen fuhren wir nochmals mit dem Zug nach Freiburg und besuchten im Münster ein halbstündiges Orgelkonzert. Es war wunderschön. Abends hatten wir noch ein letztes Mal Tische reserviert in einem Restaurant in Kirchzarten, zum gemeinsamen Abschiedsessen. Wir waren alle zufrieden und es war sehr harmonisch. Als wir nach Hause gingen hatten wir unseren ersten Regen dieser Woche. 

Am Sonntag wurde das Wetter zwar wärmer, aber auch regnerischer. Insgesamt kann man sagen, dass diese Woche sehr kalt, aber dafür sonnig war. Bei der Verabschiedung hatte jeder bekundet, wie schön diese Woche war. Es war sicherlich für jeden etwas dabei, woran er sich noch lange erinnert. 
Hoffentlich können wir noch viele solche schönen Reisen machen!
 
Eure 
Heide Guckenhan

 

 

Herbstausfahrt an den Chiemsee  vom 15. - 21. 9. 2018
Campingplatz Seehäusl, Chieming/Stöttham

 

 
Am 15. September 2018 haben sich 11 Einheiten am Bayrischen Meer, dem Chiemsee, auf dem Campingplatz „Seehäusl“ in Chieming/Stöttham getroffen.

Zum obligatorischen Ankömmerle an der Fahne gab es diesmal noch einen Geburtstagssekt von Lothar. Nach den allgemeinen Informationen von Dieter über die Ausfahrt,  allgemeines Abendessen im  Campingrestaurant „ Haxen mit Semmelknödel, Krautsalat und Bier“. Alle waren papp satt. 
 
Am Sonntag erkundete ein Teil der Teilnehmer das Hinterland des Chiemsees - teilweise an der Alz entlang. Die ohne Fahrradmotor unterwegs waren, mussten ganz schön strampeln. Aber die Landschaft – meist mit Blick auf die Berge – bei herrlichem Sonnenschein – entschädigte. Der Rest der Truppe erkundete die Umgebung von Stöttham und Chieming zu Fuß.
                    

Am Montag war eine Schiffsfahrt zur Fraueninsel und Herrenchiemsee im Programm.
Der Bummel über die  Fraueninsel mit den schönen Fischerhäusern und Gärten, dem Münster mit dem Kloster hat allen gefallen. Außerdem konnte man ein sehr gutes Fischbrötchen, mit Fischen aus dem Chiemsee, und einem Glas Wein genießen. Weiter ging es mit dem Schiff bei herrlichem Sonnenschein zur Herreninsel. Wer den Weg zum Schloss nicht zu Fuß machen wollte, konnte mit einer Kutsche fahren. Der Park mit den Wasserspielen und im Hintergrund das Schloss – toll. König Ludwig II wusste was schön ist. Bei der  Führung durch das Schloss konnten wir auch im Inneren  die Pracht bewundern.
 
Am Dienstag war Entspannung angesagt. Wir konnten den Strand, das Wasser – war zum Schwimmen nicht zu kalt – oder die Umgebung des Campingplatzes genießen.
Am Spätnachmittag war gemeinsames Grillen geplant. Morgens waren einige zum Einkaufen unterwegs. An einer langen Tafel saßen alle beisammen. Zusätzlich zum Grillen und den Salaten konnten wir die von Uli und Franz gesammelten Pilze genießen. Später hat uns die Chefin des Restaurants und des Campingplatzes, Frau Schmidt, noch einen Schnaps zur Verdauung gebracht.
 
Am Mittwoch machten sich 10 Teilnehmer der Ausfahrt mit dem Fahrrad auf den Weg den Chiemsee zu umrunden. Ca. 60 km.  Die Ausblicke über den See, im Hintergrund die Alpen und natürlich die Pausen mit Fischbrötchen, Kaffee und Kuchen oder Aperol Spritz, ließen alle Anstrengungen vergessen.
 
Die im Programm der Ausfahrt vorgeschlagenen Ausflüge nach Salzburg oder Aschau, mit einer Fahrt auf die Kampenwand, fanden mangels Beteiligung nicht statt. Alle wollten lieber am Donnerstag nochmals einen Ruhetag. Abends haben wir uns alle wieder spontan zusammengesetzt.
 
Am Freitag nach einem gemeinsamen Frühstück war allgemeiner Aufbruch.
Es war eine bei schönstem Herbstwetter gelungene Herbstausfahrt, auf der auch Freundschaften aufgefrischt werden konnten. 

Die allgemeine Meinung war „ AUF WIEDERSEHEN –  BIS BALD"

 

Ausfahrt nach Bad Schussenried
vom 31.07.2018 - 07.08.2018

 

Am 31.7.18 trafen sich 17 Hymer-Mitglieder in Steinhausen, nahe Bad Schussenried in Oberschwaben, um ein paar Tage gemütlich zusammen zu sein. Wir hatten riesiges Glück mit dem Wetter, bis auf ein kurzes Gewitter Sonnenschein pur, aber leider auch extrem heiß, was uns alle natürlich sehr geschlaucht hat.
 
Nach der Ankunft dienstags in der Mittagszeit begrüßten wir uns alle und gingen am Abend zusammen zur Besichtigung der „schönsten Dorfkirche der Welt“ (so stand es auf der Informationstafel) in Steinhausen.
 
Für den Abend hatte Dieter in der einzigen Gaststätte dieses winzigen Ortes für uns Plätze reserviert, wo wir dann alle unser gutes Essen genossen. Wir begrüßten bei der Gelegenheit auch ein Neumitglied, Hans- Jürgen, sowie zwei Interessenten, Margarete und Werner, denen diese Ausfahrt sehr gut gefallen hat. Wir würden uns sehr freuen, wenn sich die Beiden entschließen würden, bei uns einzutreten, da von allen Seiten Sympathie bestand und sie unseren Club sehr bereichern würden. Hans-Jürgen ist ja wie gesagt fest dabei und wir hoffen, dass er weiterhin aktiv mitmacht.

Am Mittwoch ging es los mit unserer ersten Radtour zum Federsee, es wäre ganz herrlich gewesen, doch leider hatten wir einen Unfall, der uns allen sehr zu schaffen machte. Dieter und Gerda sind mit dem Rad zusammen gestoßen und waren Beide verletzt, so dass sogar der Rettungswagen kommen musste. Gerda hatte einen Schlüsselbeinbruch und wurde ins Krankenhaus nach Biberach gebracht. Dieter hatte einige Prellungen und Wunden, sein Rad war so kaputt, dass er nicht mehr fahren konnte. Bei der Gelegenheit danken wir Heino und Werner Machauer nochmal ganz herzlich, für die Hilfe, die sie uns sofort entgegenbrachten, indem Heino sein WOMO holte und zusammen mit  Werner Dieters Rad mitnahmen und es in Bad Schussenried zum Fahrradhändler brachten. Diese gegenseitige Hilfe war toll! Gerda wurde nach Röntgen und Erstversorgung wieder aus dem Krankenhaus entlassen und sie fuhren dann sofort nach Hause. Inzwischen geht es ihr besser und sie braucht jetzt Ruhe und Zeit  bis alles wieder verheilt ist. Wir wünschen ihr alles Gute und schnelle Genesung! Der Rest der Gruppe fuhr dann aber trotzdem noch zum Federsee und machte unsere geplante Tour fertig. Der Federsee besteht ja eigentlich fast nicht mehr aus Wasser, sondern aus riesigem Schilf- und Pflanzenwachstum mit unglaublicher Tierwelt. Wir  besuchten auch den sogenannten Wackelwald, man stellt ihn sich vielleicht wackeliger vor, aber es war sehr interessant und schön.

Am Abend veranstalteten wir einen Grillabend, jeder brachte seinen Grill und sein Grillgut mit und wir waren alle guter Dinge, obwohl es mal kurz geregnet hat und wir schon abbrechen wollten. Gottseidank war es nur eine kurze Regeneinlage!

      

Am Donnerstag fuhren wir mit dem Rad nach Bad Schussenried in die Erlebnisbrauerei, wo wir eine Museums- und Brauereiführung hatten. Das Ganze war untermalt mit viel humorigen Geschichten des Führers und anschließend ein Bierkrugrutschen mit Preisverleihung. Wir erfuhren dort z.B. dass im 19. Jahrhundert die Frauen nicht nur zum Kaffeekränzchen eingeladen haben, sondern auch zum Bierkränzchen, und es nicht selten vorkam, dass damals viele Frauen vier bis fünf halbe Bier täglich getrunken haben. Was sind wir Frauen da heute diszipliniert und überlassen das lieber den Männern!
Am  Abend trafen wir uns noch in einer 2 km entfernten Besenwirtschaft. Leider brach dort aus heiterem Himmel ein Gewitter aus und wir mussten uns alle in eine andere Richtung ins Trockene flüchten. Der Abend fiel dann ziemlich ins Wasser.

Am Freitag fuhren wir, wieder mit dem Rad, nach Kürnbach und besichtigten das dortige Museumsdorf, wo verschiedene Gebäude und Stallungen aus sechs Jahrhunderten zusammengetragen wurden. Es war wirklich unglaublich toll, einmal zu sehen wie die Leute damals beschwerlich und hart leben mussten und wie gut es uns heute geht! Man hätte viele Stunden dort verbringen können, aber man konnte bei der Hitze nach mehr als zwei Stunden geistig nichts mehr verarbeiten und wir hatten Durst und HhHunger und stärkten uns in der ganz urigen, geschmackvoll hergerichteten Museumsgaststätte im Garten.
Nach der Heimfahrt und etwas Ruhe auf unserem Campingplatz, der sehr klein und familiär geführt war und wir dort alle zusammen für uns stehen konnten, ging es dann abends mit Taxis wieder nach Bad Schussenried in die Brauereigaststätte zu einem lustigen, musikalischen Abend mit drei Musikern, die für Stimmung und gute Laune sorgten. Wir konnten schön im Biergarten sitzen, essen, trinken, schunkeln und lachen. Um 11 Uhr ging es dann wieder mit dem Taxi zurück in unsere WOMOs.

Am Samstag war dann große Abreise und alle waren sich einig, dass wir ein paar wunderschöne Tage hatten. Der Unfall hätte natürlich nicht sein müssen, aber es ist bei allem was man unternimmt ein Risiko dabei und wir sind alle froh, dass es nicht noch schlimmer gekommen ist.
 
Heide Guckenhan - 07.08.2018

 

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Ausfahrt auf die schwäbische Alb vom

24.05.bis 27.05.2018

Unsere geplante Albausfahrt sollte auf den Campingplatz Römerstein – Lauberg stattfinden, jedoch bekam Lothar zwei Wochen vorher eine Absage des Platzbetreiber`s. Was nun? Die Enttäuschung war groß, war doch alles schon organisiert. Er setzte sich an den Computer und suchte einen Campingplatz in der Nähe und fand Alb – Camping Westerheim, wo noch Plätze frei waren.

Also machten wir uns am Donnerstag den 24.ten auf dem Weg nach Westerheim wo wir von dem Campingplatz Team freundlich empfangen wurden. Der Platz in bester Lage mit Freibad, Restaurant und einem Laden ließ uns Lauberg schnell vergessen. Langsam kamen alle Teilnehmer und wir beschlossen das Restaurant zu testen. Wir waren überrascht von Qualität und Preis.  Am Freitag fuhren 8 Radfahrer unter Leitung von Franz zum Truppenübungsplatz Münsingen und besuchten das verlassene Dorf  Gruorn. Es muss für die Dorfbewohner schrecklich gewesen sein ihr Dorf zu verlassen. Heute steht noch das alte Schulhaus und die wieder aufgebaute  Stephanuskirche. Im Schulhaus ist heute Gastronomie und ein Museum. Nach einer Stärkung und Besichtigung der Kirche machten wir uns wieder auf den Weg. Wir begegneten vielen Schafherden, Dieter fragte einen Schäfer wie viele Schafe in seiner Herde sind ? Er ließ uns raten. Einer sagte 300 der andere 5 bis 600 Schafe es waren aber 1 600 Schafe. In Zainingen machten wir an einem schönen Seerosenteich noch eine kurze Rast und fuhren dann zum Campingplatz zurück.

Nach dem Frühstück am Samstag teilte sich die Gruppe in Radfahrer und Wanderer . Gegen 14 Uhr waren alle wieder auf dem Platz, ohne zu wissen das beide Gruppen denselben Rundweg als Ziel hatten 10,5km. Bis 15 Uhr hatten sich noch 6 Tagesgäste eingefunden. Um 15 Uhr kam Franz um mit Lothar das bestellte Albferkel vom Linsenberghof zu holen. Das Spanferkel war knusprig braun und Lothar teilte es mit einem großen Messer auf. Es schmeckte hervorragend mit Kartoffelsalat, Gurkensalat und Brot. Bei sommerlichen Temperaturen saßen wir noch lang in geselliger Runde zusammen. Nach einer geruhsamen Nacht und einem guten Frühstück nahmen wir Abschied von dem schönen Campingplatz, es waren schöne Tage hier in Westerheim.  

Es war eine gelungene Ausfahrt.

Danke Franz für deine Idee und Bereitschaft das Ferkel vom Lindenberghof zu holen.

Danke dem Organisator Lothar für die tollen Tage.

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Frühlingsausfahrt nach Markelfingen
Vom 14.04. bis 21.04.2018

Markelfingen liegt 400 m.ü.M und hat 2.200 Einwohner und direkt am Bodensee.
 
In Markelfingen wo unsere Reise begann, trafen sich am 14.04. 14 Mobile und 28 Mann. Nachdem wir alle gut angekommen war´n gab es um 18.00 Uhr einen Begrüßungstrunk bei Lothar und Isolde  an der Fahn. Anschließend haben wir das Lokal „Am Gleis“ besucht, ein Essen für uns alle war hier gebucht. Das Lokal war früher ein Bahnhofsgebäude direkt am Bahnsteig und den Gleisen.
 
Der Sonntagmorgen der 1.Tag zur freien Verfügung stand und einige machten eine Radtour in die nähere Umgebung oder erkundigten die Stadt.
Um 15.00 Uhr hieß es dann aufs Schiff zu einer Fahrt auf dem Untersee mit Kaffee und Kuchen. Das Wetter war schön, so dass wir uns auch auf Deck aufhielten.

Am Montagmorgen der 2. Tag war ein besonderer Tag. Es ging schon um 9.00 Uhr zum Geburtstagsständchen von Trudi und Paul. Sie verwöhnten uns mit frischen Brezeln, Sekt und Saft man glaubt es kaum, denn zum Bäcker ging schon sehr bald der Paul.
Leider war der Wettergott heute nicht so gut zu uns. Dies tat unserem Vorhaben keinen Abbruch um wie geplant, mit Zug und Bus auf die Insel Mainau zu fahr‘n. Als wir dort ankamen war der Wettergott für uns na klar. Begeistert von der Orchideenschau mit ihren prächtigen Farben sowie Schmetterlingshaus mit unzähligem Geschwirr war kaum zu glauben.

Am Dienstag den 3. Tag gab es nichts zu tun und wir durften uns ausruh`n. Doch die Mehrheit das war klar, schwang sich wieder aufs Fahrrad denn das machte hier am Bodensee Spass.
 Am Abend wurden wir alle dann, verwöhnt mit Grillfleisch und Würsten aus der Pfann. Unser Lothar war, das ist doch klar, unser Grillmeister denn er kann‘s ja das ist wohl wahr. Unterstützt wurde er von Günter Wahl. Das Reinigen des Grills Michael übernahm. Wir Frauen hatten jedoch die Qual jeder sollte einen Salat bringen verschiedener Art.

Am Mittwoch den 4. Tag war die Insel Reichenau angesagt. Mit Bahn und Bus fuhren wir hin das Kloster uns im Sonnenschein empfing. Einige sportliche sich mit dem Rad auf den Weg machten, wir sie dann um 13.00 Uhr beim Alten Mesmer zum Essen trafen. Mit neuen Eindrücken von der Insel die Heimfahrt wir antraten.

Nun kam schon der Donnerstag der 5. Tag und Stein am Rhein auf unserem Plan stand. Die Straße hinunter ging´s mit schnellem Gang, am Untertor nahm uns die Stadtführerin um 11.30 Uhr zum Thema „zurück ins Mittelalter“ in Empfang. Die Altstadt mit ihren engen Gassen hat einen großen Eindruck bei uns hinterlassen.
In den malerischen Gassen und auf dem Rathausplatz bezaubern zahlreiche Bürgerhäuser den Betrachter mit ihren Erkern und Fassadenmalereien aus verschiedenen Epochen. Von unten konnten wir noch die hoch oben sichtbare bekannte Burg Hohenklingen sehen. Versehen mit vielen Eindrücken machten wir uns dann auf die Heimfahrt.

Am Freitag den 6. Tag Radolfzell auf dem Plan stand. Am Vormittag erst relaxen war angesagt. Am Nachmittag fuhren wir mit dem Zug in die Stadt, eine Stadtführerin uns die Sehenswürdigkeiten gezeigt und erläutert hat.
Oh Schreck schon Samstag und nun heißt es wieder Abschied nehmen. Zuvor jedoch durften wir ein gemeinsames Frühstück zu uns nehmen. Wir reichten uns alle die Hände, denn nach dem gemeinsamen Frühstück war die schöne Ausfahrt leider zu Ende.
 
Es war eine schöne, gut vorbereitete Ausfahrt mit viel Sonne und netten Gesprächen. Unser Dank gilt dem Vorbereitungsteam das da waren Isolde und Lothar, Margarete und Herbert.

   

 
Anneliese
5.5.2018

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Die Provence wo Lavendel und Thymian blühen
Clubreise 2016

 
Rundreise vom 02.06.2016 - 25.06.2016 

 

Bericht über eine wundervolle Reise mit dem Eriba Hymer-Club Württemberg.

Auch 2016, wie kann es anders sein, lud Dieter wieder zu einer erlebnisreichen Reise ein. Das Ziel war allen klar, die Provence, das Land des Lichts, war es dieses Jahr.

In Sisteron, wo unsere Reise begann, trafen sich am 2.6.2016 14 Mobile und 27 Mann. Nachdem wir alle gut angekommen war´n gab es ein Ankömmerle an der Fahn. Anschließend haben wir das Lokal besucht, ein Essen für uns alle war hier gebucht.

Am nächsten Tag fuhren wir weiter nach Castellan, ein Ankömmerle gab´s abends wieder an der Fahn. Der kleine Umweg zu den Büßern von Mees war nicht verkehrt, die versteinerten Mönche waren ihn wert.

Am dritten Reisetag stand ein Highlight an, die Verdon – Schlucht stand auf dem Programm. Der „Grand Canyon du Verdon“, eine Hauptattraktion der Provence, ist eines der größten Wunder Europas. Kurvenreich und steil ging es auf dem Pass voran, aber was wir oben sahen, hielt uns im Bann. Eine riesige Schlucht tat sich vor uns auf, tief unten der kleine Verdon in seinem Lauf. Auf der kilometerlangen Strecke über den Pass blieben wir mehrmals steh´n, um uns das Wunder anzuseh´n. Nach dem Pass fuhren wir nach Moustiers, Camping „Saint Jean“.
Ein Ankömmerle gab es wieder an der Fahn´.

Am nächsten Tag Frühstück auf dem Platz für alle Mann, anschließend sahen wir uns das malerische 700 Einwohner zählende Provinzdorf an. Der Kreuzweg zur Wallfahrtskirche beschwerlich und steil, doch von oben bot sich ein weiter Ausblick feil! Über dem Abgrund zwischen zwei Felsen sieht man von Fern an einer 220 Meter langen Kette hängen ein silberner Stern.

Am Montag, den 6.6. haben wir „Aix–en–Provence“ besucht, hier waren für uns auf dem Camp sechs Tage gebucht. Als alle wieder gut angekommen, wurde abends ein Ankömmerle eingenommen.

Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Bus in die Stadt, eine Stadtführerin uns die Sehenswürdigkeiten gezeigt und erläutert hat.

Am 8. Tag ging es mit Bus u. Bahn nach Marseille, in die Millionen-Stadt, welche alle Nationen beheimatet hat. Vom Bahnhof aus grüßte uns schon die Basilika auf ihrem Thron. Die Straße hinunter ging´s mit schnellem Gang, am Hafen nahm uns ein Stadtführer in Empfang. Die Altstadt mit ihren engen Gassen hat einen großen Eindruck bei uns hinterlassen. Die Führung dauerte zwei Stunden und wir konnten viel erkunden, Am Nachmittag brachte uns ein Schiff Auf die Insel Chateau d`if. Die Festung, welche auf einer Felseninsel prangt, wurde durch den Roman : „Der Graf von Monte Christo“ bekannt.

Am 9. Tag führte wieder nach Marseille unsere Fahrt, ein Petit–Train brachte uns hoch zur Basilika „Notre-Dame-de-la-Gard“. Nachmittags stand eine große Schifffahrt auf dem Programm. Über 3 Stunden ging es an den Calanques entlang. Diese Fahrt war auf jedem Falle, ein großes Erlebnis für uns alle !!!

Am 10. Tag gab es nichts zu tun, heute durften wir alle ruh´n. Abends, es ist nichts verschönt, wurden wir mit französischen Spezialitäten verwöhnt! Mit dem Essen fertig, waren froh und munter, da prasselte ein gewaltiger Regen herunter.

Weiter ging es in die Camargue nach Saint-Maries-de-la-Mer am 11. Tag. Ein Teil des Weges holprig und eng, das war uns einerlei, Hauptsache wir kamen an den Flamingos vorbei. Nachdem wir alle wieder gut angekommen, haben wir an der Fahn ein Ankömmerle eingenommen.

Am Montag, dem 12. Reisetag, war Ruhe angesagt. Am Abend wurden wir alle dann, verwöhnt mit Grillfleisch u. Gemüse aus der Pfann.

Dienstag, den 14.6. drehten wir mit dem Petit-Train ein paar Runden, um die Tier- u. Pflanzenwelt zu erkunden.

Am 15.6. fuhren wir mit den Rädern an die Rhone, ein Raddampfer erwartete uns schon. Die Fahrt mit dem Dampfer durch die einmalige Natur, war für uns Erlebnis pur!!
Am folgenden Tag, zwischen Rhone u. Meer, auf einem Damm, radelten wir vier Kilometer mit den Rädern entlang. Hunderte Flamingos, --wunderschön --, konnten wir in der Luft und im Wasser seh´n. Anschließend, und das fand ich fein, lud uns Dieter ins Lokal zum Essen ein.

Am 17.6. verabschiedeten wir uns vom Meer, früh morgens schon, unser nächstes Ziel war die Stadt der Päpste „Avignon“. Natürlich ließen wir es uns nicht entgehen, unterwegs noch „Les Baux-de-Provence“ anzusehen. Hoch auf einem Felsblock gelegen, scheint das Leben hier still zu stehen, es gibt keine Autos, keine Telefondrähte und Fernsehantennen zu sehen. In dem 400 Einwohner zählenden Dörfchen klein, finden sich jährlich über eine Million Besucher ein!!! In Avignon kamen alle gut an, abends gab es wieder ein Ankömmerle an der Fahn.

Am 18.6. brachte uns ein Bus nach Arles, in die Stadt, eine deutschsprachige Stadtführerin uns begleitet hat. Wir ließen uns von ihr leiten, sie zeigte uns die historischen Sehenswürdigkeiten. Die Arena mit Platz für 20 000 Mann, sahen wir uns von außen und innen an.

Am 19.6. eine Schifffahrt nach Arles, entlang der Rhon´, war für uns gebucht, lange schon. Doch leider durfte der Kahn, wegen Hochwasser nicht fahr´n. Auch ein heftiger Wind, Mistral genannt, fegte über das ganze Land, Die Atmosphäre auf dem Schiff und das 6 Gänge Menü, welches man uns servierte, war allemal, besser als im feinsten Lokal!!!

Am 20.6.bei der Führung durch die Altstadt Avignon, welche mit dicken Mauern umgeben, konnten wir viel erfahren über die Historik und das frühere Leben. Die Dimensionen des Papst–Palastes, kann man nicht in Worte fassen, man muss sie auf sich wirken lassen. Auf 5000 Quartratmeter überbautem Raum, entstanden 15 000 Quartratmeter Wohnfläche, man glaubt es kaum.

21.6. Tagesfahrt mit dem Bus auf den -Luberon – Madam Agnes war dabei, als deutschsprachige Begleitperson. Eine nette junge Frau im bunten Kleid, Oh-la-la-, sie wusste über die Gegend genau Bescheid. „ Fontaine de-Vancluse, war unser erster Stopp, dann liefen wir zur Quelle hoch. An den smaragdgrün glitzernden Kaskaden entlang führte unser Rückweg dann. Bei der Auffahrt auf den Luberon, das Herzstück der Provence, konnten wir sehn Burgen, Schlösser, verträumte Bergdörfer an den kahlen Felswänden steh’n. Weiter ging es durch Zedernwälder zum Kloster Senanque mit den Lavendelfelder. Eines möchte ich nicht vergessen Unterwegs gab es noch ein gutes Essen! Auch konnten wir unter anderm die Ockerbrüche noch durchwandern.

22.6. Heute ging es hoch hinaus über den Gipfel des –Mont Ventoux-. Auch diesen wollten wir nicht verpassen, den Gipfel über welchen die Tour-de-France- Fahrer rasen! In Bollene, unserem 7. Campingplatz, alle kamen gut an, gab es abends wieder ein Ankömmerle an der Fah´n.

23.6. Heute steuerten wir die Heimat an, blühende Lavendelfelder grüßten rechts u. links der Autobahn. Auf unserem 8. Campingplatz in Louvarel, wunderschön, blieben wir leider nur eine Nacht steh´n. Ein Ankömmerle, wie das so Sitte, gab es heute an Dieters Hütte.
Am 24.6. wir in Rheinmünster zum letzten Mal zusammen kamen, bevor wir nach einem guten Essen Abschied nahmen.

Am 25.6. reichten wir uns alle die Hände, denn nach dem gemeinsamen Frühstück war die Reise leider zu Ende.
Herzlichen Dank dir Dieter und auch Heide, denn bei einem solchen Projekt müssen mitspielen beide!!! Dir Dieter nochmals ein herzliches DANKESCHÖN wir hoffen, dass wir uns im kommenden Jahr, so Gott will, alle gesund WIEDERSEHEN!!!!!!!
Nochmals ein dreifach HOCH dem Mann, ( Dieter Guckenhan ) der eine solche Reise planen und organisieren kann. Euere Eriba-Hymer-Club –Freunde Ruth u. Franz Straub Kirchheimbolanden (Eriba-Hymer-Club Rhein-Main )